September markiert einen Paradigmenwechsel im Gemüsegarten. Während im August die übermäßige Hitze die Keimung der Samen verhinderte, kehrt sich das Problem im September um: Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken, was eine knappe Frist schafft, in der die Pflanzen wachsen müssen, bevor die Kälte ihre Entwicklung stoppt. Diese Veränderung verändert grundlegend die Art und Weise, wie man auswählt, was man sät, und macht die Entscheidung mehr zu einer Frage der Arithmetik als der persönlichen Vorliebe.
Kohl dominiert den Herbstgarten und ist eine der am besten geeigneten Kulturen für diese Jahreszeit. Blattgemüse, das im frühen Herbst gesät wird, profitiert von der natürlichen Wachstumsverlangsamung, die durch die kürzeren Tage verursacht wird, und ist eine kluge Strategie für alle, die den verfügbaren Platz im Gemüsegarten optimal nutzen möchten.
Das Konzept des Kulturzyklus ist in diesem Zusammenhang zentral und bezieht sich auf die Anzahl der Tage, die eine Kultur von der Aussaat bis zur Ernte benötigt. Jede Sorte hat spezifische Zeitanforderungen, und die Wahl dessen, was gepflanzt wird, hängt entirely davon ab, ob dieser Zeitraum in die verfügbare Zeit vor dem Kälteeinbruch passt. Wenn die Rechnung nicht aufgeht, kann die Pflanze ihre Entwicklung nicht abschließen.




