Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, reiste nach Grönland, um einen offiziellen Besuch zur Bekräftigung der Unterstützung der Europäischen Union für dieses autonome dänische Territorium zu absolvieren. Der Besuch findet zu einem Zeitpunkt geopolitischer Spannungen in der Arktisregion statt, in der Grönland an strategischer Bedeutung gewonnen hat.
Während der Reise traf von der Leyen den Ministerpräsidenten des Territoriums, Jens-Frederick Nielsen. Das Treffen ermöglichte die Erörterung von Fragen im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit zwischen der EU und Grönland sowie der gemeinsamen Prioritäten in Bezug auf nachhaltige Entwicklung und Klimawandel.
Die Präsidentin des Kommissionskollegiums traf auch die dänische Ministerpräsidentin, Mette Frederiksen. Dänemark ist für die Außen- und Verteidigungspolitik Grönlands verantwortlich, obwohl dieses Territorium über umfangreiche innere Autonomie verfügt.
Darüber hinaus führte von der Leyen Gespräche mit den Führern der Regierung der Färöer-Inseln, Beinir Johannesen. Dieser umfassendere Besuch in der nordischen Region zeigt die Absicht der EU, die Beziehungen zu allen autonomen Territorien unter der dänischen Krone zu stärken.




