"Einen Genozid normalisieren". Welle von Absagen beim Commedia a La Carte zur Streichung von Seinfeld
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"Einen Genozid normalisieren". Welle von Absagen beim Commedia a La Carte zur Streichung von Seinfeld

ZAP Notícias6. September 2026 um 08:30

Cebola Mol, Inês Aires Pereira, Pedro Tochas, Cuca Monga und Tributo Pop sagten ihre Teilnahme am Commedia a La Carte Fest ab, einem neuen Comedy-Festival, das von César Mourão in Lissabon organisiert wird, als Protest gegen die Anwesenheit von Jerry Seinfeld bei der Veranstaltung. Die Schauspielerin Inês Aires Pereira kündigte am Samstag öffentlich an, dass sie nicht am Festival teilnehmen werde, und bekundete explizit ihre Solidarität mit Palästina.

Inês Aires Pereira erklärte, sie könne "einen Genozid nicht relativieren oder normalisieren", und bezog sich damit auf die Situation in Gaza. Die Künstlerin erinnerte daran, dass einer der für das Programm des Festivals eingeladenen Namen, ohne Jerry Seinfeld direkt zu erwähnen, "Positionen vertritt", die sie nicht unterstützen könne.

Jerry Seinfeld, bekannt für seine Arbeit in der Komödie und der Fernsehserie, die seinen Namen trägt, ist von pro-palästinensischen Bewegungen aufgrund seiner Unterstützung Israels kritisiert worden. Seine Anwesenheit beim Festival wurde damit zum zentralen Punkt der Kontroverse, die zur Welle von Absagen führte.

Das Commedia a La Carte Fest, eine Veranstaltung in ihrer ersten Ausgabe, sieht sich nun mit einer Reihe von Absagen bekannter Humoristen der portugiesischen Comedy-Szene konfrontiert, die sich entschlossen haben, das Festival als Form des Protests zu boykottieren.

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