Fran Cortés, 25 Jahre alt aus Murcia, Absolvent der Informatik, verdient 1.800 Euro monatlich und investiert 500 Euro an der Börse. Seine Investitionen umfassen Indexfonds, S&P500-Aktien wie Alphabet, Paypal, Nvidia, Microsoft und Apple sowie einige spanische Wertpapiere wie Telefónica. Cortés sagt, dass er nicht daran glaubt, dass er in Zukunft eine Rente haben wird, was die wirtschaftliche Unsicherheit widerspiegelt, die viele junge Menschen dazu motiviert, nach Anlagealternativen zu suchen.
Cortés ist keine Ausnahme. Laut einem Bericht der Organisation der Verbraucher und Nutzer (OCU) hat jeder dritte junge Mensch in Spanien im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in den letzten 12 Monaten an den Märkten investiert. Allerdings verwaltet mehr als die Hälfte dieser jungen Investoren Beträge von weniger als 1.000 Euro.
Eine weitere Studie der BBVA Research zeigt, dass 46,2 % der jungen Spanier irgendwann an den Finanzmärkten investiert haben. Die Daten zeigen einen wachsenden Trend zur Beteiligung junger Menschen an den Märkten, der durch die wirtschaftliche Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber traditionellen Rentensystemen angetrieben wird.




