Die jüngsten Nachrichten über die Absicht, den regionalen Mindestlohn auf 1.050 Euro zu erhöhen, werden als rhetorische politische Manöver beschrieben, um die schwere soziale Krise zu verbergen, die die Autonome Region Madeira betrifft. Der Artikel kritisiert Miguel Albuquerque und José Manuel Rodrigues dafür, dass sie über Papierziele und auf 2029 verschobene Versprechen plaudern, während sich das Alltagsleben der einheimischen Familien verschlechtert, was nach Ansicht des Autors die Unfähigkeit und den echten Mangel an Willen der politischen Macht demonstriert.
Das Wirtschaftsmodell der aktuellen Regierung wird als auf der Aufrechterhaltung niedriger Löhne basierend dargestellt, um die Gewinnmargen privilegierter Wirtschaftsgruppen zu schützen, sowie auf dem Schutz eines vor externem Wettbewerb abgeschlossenen Marktes. Gleichzeitig erreichen die Lebenshaltungskosten untragbare Werte, angetrieben durch Immobilienspekulation, Druck auf Grundgüter und unkontrolliertes Tourismuswachstum.
Der Artikel warnt, dass Arbeit auf Madeira die Grundversorgung nicht mehr garantiert, was die jüngeren Generationen und qualifizierte Fachkräfte zum Exodus und zur erzwungenen Auswanderung zwingt. Der Verlust der Identität, die Verschlechterung der Lebensqualität und der Austausch der traditionellen sozialen Struktur werden als direkte Folgen politischer Entscheidungen dargestellt, die auf die Interessen wirtschaftlicher Lobbys ausgerichtet sind.
Der Autor kommt zu dem Schluss und wirft Rodrigues und Albuquerque vor, sie praktizierten "Völkermord", indem sie die Madeirer zwingen, die Insel zu verlassen, die seiner Meinung nach Lobbys überlassen wird, die die Lebensqualität zerstört haben. Rodrigues wird auch dafür kritisiert, von der Politik zu leben und seinen "Herren" zu dienen, wobei der Autor warnt, dass der Moment, in dem es zu Zwischenfällen auf den Straßen kommen wird, nicht mehr weit sei.




