Am 5. September wird in Portugal der Tag des Sicherheitsbeamten gefeiert. Paulo Brito, der Autor des Textes, nutzte diesen Anlass, um öffentlich seinem Arbeitsteam, den Administratoren und Moderatoren einer der Privaten Sicherheit gewidmeten Gruppe sowie den rund 40.000 Sicherheitsbeamten zu danken, die seiner Meinung nach diesen Beruf aufwerten.
Der Autor erkennt die Arbeit der engagierten Fachleute an, die auf freie Tage verzichten, Überstunden machen und immer verfügbar sind, um die Dienste zu gewährleisten. Allerdings richtet er Kritik an diejenigen, die glauben, dass Sicherheitsbeamter ein einfacher Job sei und man lediglich eine Uniform anziehe. Er verurteilt auch Vorgesetzte und Supervisoren, die den Tarifvertrag und den Arbeitsgesetzbuch nicht kennen und willkürliche Regeln erfinden.
Die schärfste Kritik von Paulo Brito richtet sich gegen die Gewerkschaften, die er beschuldigt, Ungleichheiten und Kämpfe zwischen Sicherheitsbeamten verschiedener Fachrichtungen zu fördern. Er kritisiert es als Schande, dass sie Gehaltserhöhungen für die statische Überwachung unter dem nationalen Mindestlohn aushandeln, und hinterfragt die Integrität der Gewerkschaften, die Vereinbarungen mit Unternehmensverbänden im Austausch für bezahlte Ferien und Abendessen akzeptieren.
Der Autor schließt mit der Warnung, dass die Profession nicht vorankommen wird, solange Spaltungen zwischen Kollegen konkurrierender Unternehmen bestehen. Seiner Meinung nach hätten die 40.000 Sicherheitsbeamten genügend Kraft, um das Land lahmzulegen, einschließlich Bereiche wie den Empfangsdienst der GALP und die Finanzdienstleistungen. Brito schlägt vor, dass eine neue Struktur, die alle Sicherheitsbeamten vereinen könnte, eine Bedrohung für das bestehende System darstellen könnte, das sich gerade auf die Spaltung zwischen den Fachleuten selbst stützt.




