Die sterblichen Überreste von Ratko Mladić wurden mit einer Maschine der serbischen Regierung nach Serbien überführt. Die Repatriierung wurde am Donnerstag in Belgrad empfangen, wo dem Kriegsverbrecher militärische Ehren erwiesen wurden.
Die Trauerzeremonie sorgte für schwere diplomatische Verstimmung zwischen Belgrad und der Europäischen Union. Die serbische Regierung beschloss, die Überführung trotz internationaler Kritik und Drucks durchzuführen. Serbien, als Beitrittskandidat zur EU, sieht sich wegen der Entscheidung, Mladić öffentlich zu ehren, mit Spannungen mit seinen europäischen Partnern konfrontiert.




