Die spanische Regierung hat die Kontrolle über den Hafen von Ceuta durch ein Dekret übernommen, das die Nutzung des öffentlichen Hafenbereichs zur Aufnahme von Migranten ermöglicht. Die Maßnahme wurde durch ein Dekret formalisiert, das vom Minister für Transport und nachhaltige Mobilität, Óscar Puente, unterzeichnet wurde.
Die Entscheidung sieht die Errichtung von Zelten auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern des öffentlichen Hafenbereichs vor. Dieser Raum wird zur Bereitstellung einer vorübergehenden Unterkunft für die Migranten genutzt, die in der spanischen Stadt auf afrikanischem Gebiet ankommen.
Ceuta ist zusammen mit Melilla eine der beiden spanischen Städte auf dem afrikanischen Kontinent und häufig ein Eingangstor für Migranten, die versuchen, nach Europa zu gelangen. Die Nutzung des Hafens zu Unterbringungszwecken stellt eine außergewöhnliche Maßnahme dar, um dem Migrationsstrom in der Region zu begegnen.



