Der Präsident der Republik, António José Seguro, bezeichnete die Entscheidung der Finanzbewertungsagentur Fitch, das Rating von Portugal von „A" auf „A+" mit stabilem Ausblick anzuheben, als „ausgezeichnete Nachricht". In einer auf der Website des Präsidialamtes veröffentlichten Erklärung erklärte Seguro, dass diese Entscheidung die Bedeutung von Stabilität, Vorhersehbarkeit und Verantwortung bei der Führung des Landes bestätigt.
Die Agentur Fitch gab an, dass die Hochstufung des Ratings die Stärkung der öffentlichen Finanzen Portugals widerspiegelt, einschließlich eines projizierten Schuldenabbaues und stärkerer Haushaltssalden als die der Vergleichsländer. Die Agentur wies auch darauf hin, dass die institutionellen Stärken Portugals durch seine Integration in die Europäische Union und die Eurozone gestützt werden, obwohl sie darauf hinwies, dass die noch hohen Werte der kumulierten öffentlichen und externen Verschuldung diese Stärken ausgleichen.
Das Finanzministerium reagierte ebenfalls positiv auf die Nachricht und erklärte in einer Erklärung, dass die Verbesserung des Ratings Portugal auf die Ebene von Frankreich und Belgien hebt und das Vertrauen internationaler Investoren demonstriert. Der Finanzminister, Joaquim Miranda Sarmento, betrachtete die Hochstufung als „einen weiteren großen Sieg Portugals", insbesondere in einem geopolitischen und wirtschaftlichen Kontext, der von Unsicherheit und Instabilität geprägt ist.
Der Präsident der Republik betonte, dass die Stärkung der finanziellen Glaubwürdigkeit des Landes dazu beiträgt, die Auswirkungen internationaler Finanzierungsbedingungen abzumildern, die anspruchsvoller geworden sind, und den Familien und Unternehmen zugute kommt, die eine Verschärfung der Zinssätze befürchten. Seguro vertrat die Ansicht, dass die errungene Glaubwürdigkeit bewahrt und in den Dienst einer produktiveren Wirtschaft, besserer Löhne und starker öffentlicher Dienste gestellt werden sollte.



