Der Ökonom Oscar da Mata vertritt die Ansicht, dass eine dringende Neugestaltung des Wirtschaftsmodells Angolas erforderlich ist, wobei der Staat eine weniger eingreifende Rolle in der Wirtschaft spielen sollte. Seiner Meinung nach muss die Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Länder nicht zwangsläufig durch staatliche Intervention als Motor der Entwicklung wahrgenommen werden.
Angola hat formal ein Marktwirtschaftsmodell eingeführt, aber nach Ansicht von Oscar da Mata gibt es eindeutig einen Überschuss an staatlicher Intervention in der Wirtschaft. Dieser Überschuss hat verhindert, dass das Land effizienter vorankommt.
Der Ökonom warnt vor einer Situation der "Dringlichkeit des Wandels" und setzt diese in Verbindung mit der demografischen Entwicklung Angolas. Dieser demografische Faktor schafft einen zusätzlichen Druck, der eine tiefgreifende Transformation in der Art und Weise erfordert, wie die Wirtschaft des Landes управлется.




