Ein bewaffneter Überfall in der Provinz Niassa in Mosambik zerstörte ein Camp, das mit dem portugiesischen Fußballtrainer Carlos Queiroz in Verbindung stand. Bei dem Angriff wurde mindestens eine Person getötet und rund zweitausend Vertriebene in der Region zurückgelassen.
Das Camp war Teil eines Tourismusprojekts, das mit Carlos Queiroz in Verbindung steht, der dafür bekannt ist, Nationalmannschaften wie Portugal, den Iran und Kolumbien sowie die mosambikanische Nationalauswahl trainiert zu haben. Das Projekt zielte auf die touristische Entwicklung der Region Niassa ab.
Der Überfall verursachte geschätzte Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro an dem Projekt. Die mosambikanischen Behörden haben bisher keine Einzelheiten zu den Tätern oder den genauen Umständen des Vorfalls bekannt gegeben.
Niassa ist eine Provinz im Norden Mosambiks, eine Region, die in den letzten Jahren mit Sicherheitsproblemen konfrontiert war. Dieses Ereignis stellt ein weiteres Kapitel der Instabilität dar, die bestimmte Gebiete des Landes heimsucht.




