José António Carvalho arbeitete 50 Jahre lang bei der Fußballvereinigung von Viana do Castelo (AFVC) und verfolgte aus nächster Nähe die Entwicklung des Fußballs im Distrikt sowie die Veränderungen in der Arbeitsweise der Vereine und der Vereinigung selbst. Als er mit 18 Jahren anfing, wurde fast alles auf Papier erledigt, und viele Prozesse hingen von persönlichen Übergaben ab.
In den späten 70er und frühen 80er Jahren wurden die Schiedsrichternominierungen montags in einer bekannten Gaststätte in Viana do Castelo namens Bananeiro übergeben. Der Grund war praktischer Natur: Die Post konnte die Korrespondenz nicht immer rechtzeitig vor den Spielen zustellen.
José António erklärte, dass ein Mitarbeiter der Vereinigung die Dokumente persönlich zum Bananeiro bringen musste. Die Übergabe entwickelte ein eigenes Ritual, wie er sich humorvoll erinnerte: „Sie aßen eine Banane, tranken den Moscatel und erhielten die Nominierungen!"
Die Geschichte wird in einem vollständigen Interview erzählt, das in dieser Woche in der Semanário Alto Minho veröffentlicht wurde.




