Der Transfermarkt in Portugal war deutlich ruhiger als in der Vorsaison, wobei die drei großen Vereine etwa 215 Millionen Euro in neue Spieler investierten, ein Rückgang von 35% gegenüber den mehr als 330 Millionen, die in der Saison 2025/2026 ausgegeben wurden. Während die Premier-League-Vereine weiterhin Dutzende Millionen bewegen, unterschieden sich die Strategien in Portugal: Sporting war hyperaktiv, Porto konservativ und Benfica strebte nach Ausgewogenheit.
Sporting unter Frederico Varandas und Rui Borges führte die tiefgreifendste Transformation des Kaders durch und war gleichzeitig der Verein, der am meisten kaufte und am meisten verkaufte. Der Verein von Alvalade investierte mehr als 123 Millionen Euro in Verpflichtungen und wurde damit zum ersten portugiesischen Verein seit 2021/22, der die Transferausgaben anführte,,但他 sammelte auch mehr als 150 Millionen Euro durch Verkäufe, wobei die Geschäfte von Hjulmand, Trincão und Diomande hervorstachen. Der positive Saldo betrug 28,5 Millionen Euro und schloss das Fenster erstmals seit Jahren mit Gewinn ab.
Der FC Porto, Titelverteidiger, folgte dem Grundsatz, dass man eine gewinnende Mannschaft nicht verändert, und hielt die wichtigsten Spieler, die den Titel garantierten, insbesondere Kapitän Diogo Costa und die Entdeckung Froholdt. Der Transfermarkt der Porto war besonders ruhig, mit wenigen Zugängen und Abgängen, wobei der Kauf des Vertragspakets des Polen Kiwior die größte Investition war. Rodrigo Mora war der relevanteste Abgang und brachte der Roma 25 Millionen ein. Der positive Saldo von Porto lag bei 11,5 Millionen.
Benfica, nun ohne Zugang zur Champions League und mit geringeren Einnahmen, verpflichtete nur fünf Spieler



