Rúben Cunha, ein Einheimischer aus Mealhada, wurde zum Priester des Bistums Coimbra geweiht und repräsentiert damit die erste priesterliche Berufung aus jener Gemeinde seit vielen Jahren. Sein Weg zum Priestertum wurde als alles andere als geradlinig angesehen: Er lebte mehrere Jahre fern von der Kirche, erwarb einen Abschluss in Geologie und baute eine berufliche Laufbahn auf, bevor er beschloss, ins Seminar einzutreten.
Im Interview mit dem Campeão das Províncias erklärte Padre Rúben Cunha, dass seine Entfremdung von der Kirche nicht Unglauben bedeutete, sondern ein Leben, das auf andere Prioritäten ausgerichtet war. Er berichtete, dass er durch eine Rückkehr zur Kirche eine echte Begegnung mit Christus hatte, eine Erfahrung, die er als grundlegend für diejenigen ansieht, die sich fern vom Glauben befinden.
Der neue Priester setzte sich für eine Kirche ein, die fähig ist, aufzunehmen, zuzuhören und eine verständliche Sprache zu verwenden,




