Der US-Präsident Donald Trump bekräftigte im Weißen Haus, dass der russische Staatschef Wladimir Putin „nicht die Absicht hat, ein NATO-Land anzugreifen". Trump sagte, dass er regelmäßig mit Putin spreche und ihn gut kenne, und wiederholte damit eine Position, die er bereits Ende August vertreten hatte.
In der Nacht zum 4. August wurde eine mit Sprengstoff beladene Drohne im Frachtbetriebsbereich des Flughafens Leipzig gefunden, in der Nähe von ukrainischen Frachtflugzeugen. Eine zweite Drohne soll ein Flugzeug der Fluggesellschaft DHL getroffen haben, und zehn Tage später wurde eine dritte Drohne in einem Feld in Kabelsketal im Bundesland Sachsen-Anhalt gefunden.
Am vergangenen Montag machte die deutsche Regierung Russland für den „hybriden Angriff" verantwortlich und kündigte die Schließung des russischen Konsulats in Bonn, die Auflösung des Vertrags des Kulturzentrums Russisches Haus in Berlin sowie die Vorladung des russischen Botschafters an. Als Antwort bezeichnete der Kreml die Anschuldigungen als hohl und unbegründet und kündigte die Schließung aller Filialen des Goethe-Instituts in Russland an.
Trumps Position kam kurz nach einem Besuch des CIA-Direktors John Ratcliffe in Moskau, den Trump als „nahezu routinemäßig" bezeichnete. Das Wall Street Journal und CBS berichteten, dass die Reise zum Ziel hatte, eine Warnung an Russland zu übermitteln, keine NATO-Länder anzugreifen, obwohl der Kreml Pläne gegen Mitglieder der Allianz bestritten hat.




