Der Fall Lindsay Clancy führte während des Gerichtsverfahrens zu einem Jury-Stillstand. Nelson Tereso erklärte, dass diese Situation oft mit der Nähe des emotionalen Standpunkts zwischen den Mitgliedern der Jury zusammenhängt.
Nelson Tereso hob die Unterschiede zwischen dem nordamerikanischen und dem portugiesischen Rechtssystem hervor. Seiner Meinung nach erfordert das amerikanische Recht ausdrücklich die einstimmige Beratung zur Schuldfrage, was Stillstände häufiger macht, wenn die Geschworenen emotional unterschiedliche Perspektiven haben.
Diese Anforderung der Einstimmigkeit schafft einen zusätzlichen Druck in Gerichtsverfahren in den Vereinigten Staaten, wo alle Mitglieder der Jury zu einem Konsens gelangen müssen, damit ein Urteil gefällt werden kann.




