Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsbewertung der portugiesischen Staatsverschuldung auf 'A+' angehoben, die zweithöchste Note auf ihrer Skala. Diese Möglichkeit war von Analysten erwartet worden, nachdem Fitch den Ausblick von „stabil" auf „positiv" angehoben hatte, was typischerweise eine wahrscheinliche Ratingänderung in naher Zukunft signalisiert.
Mit dieser Heraufstufung gleicht Fitch die Einstufung der S&P an, die das portugiesische Rating eine Woche zuvor als 'A+' bestätigt hatte. Moody's vergibt weiterhin ein 'A3' für die portugiesische Staatsverschuldung. DBRS und S&P sind weiterhin die Agenturen mit der günstigsten Einschätzung der portugiesischen Staatsverschuldung.
Die letzte Heraufstufung durch Fitch erfolgte vor genau einem Jahr, als die Note von 'A-' auf 'A' angehoben wurde, getrieben durch die nachhaltige Senkung der Schuldenquote und das Wachstum der nationalen Wirtschaft. Bis zum Jahresende wird die DBRS am 13. November und Moody's am 20. desselben Monats ihre Bewertungen abgeben und damit den Bewertungszyklus abschließen.



