Nach der Eröffnung der Festa do Avante sprach der Generalsekretär des PCP, Jerónimo de Sousa, über die Möglichkeit eines Misstrauensvotums gegen die Regierung. Der kommunistische Verantwortliche betonte, dass unabhängig vom Inhalt eines jeden Misstrauensvotums die Form, in der dieses vorgelegt wird, nicht vergessen werden darf.
Jerónimo de Sousa vertrat die Ansicht, dass tiefgreifende Gründe dafür bestehen, dass die Regierung ein Misstrauensvotum erhalten sollte, und erkannte damit implizit die mögliche Berechtigung eines solchen Antrags an. Der Führer des PCP legte jedoch dar, dass diese Gründe nicht mit den vom Partei Chega vorgebrachten übereinstimmen.
Diese Haltung zeigt sich in einem Kontext, in dem sich der PCP klar von der Opposition des Chega abgrenzt und sich weigert, die politische Agenda dieser rechtsextremen Partei zu bedienen. Die Kommunistische Partei wahrt ihre Unabhängigkeit gegenüber den Strategien der anderen Oppositionsparteien.
Die Festa do Avante, eine traditionelle Veranstaltung des PCP, dient somit als Bühne für diese politischen Erklärungen, in einem Moment, in dem mögliche Misstrauensanträge im portugiesischen Parlament diskutiert werden.




