Lachs ist ein in Portugal sehr konsumierter Fisch, sei es gegrillt, im Ofen oder in Zubereitungen wie Sushi und Sashimi. Experten warnen jedoch vor dem Risiko von Parasiten, insbesondere Anisakis, einem Fadenwurm, der in verschiedenen Arten von Meeresfischen vorhanden sein kann und bei lebendiger Aufnahme eine Krankheit verursachen kann. Dieser Parasit kann Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und in einigen Fällen allergische Reaktionen hervorrufen, ein Zustand, der als Anisakiase bekannt ist.
Die gute Regierungsführung und die EFSA haben eine wichtige Unterscheidung zwischen Zuchtlachs und Wildlachs getroffen. Nach Angaben der EFSA weist der unter bestimmten Bedingungen in Aquakultur produzierte Atlantische Lachs, der mit räuberfreiem Futter gefüttert wird, ein vernachlässigbares Infektionsrisiko auf. Eine Bewertung aus dem Jahr 2024 ergab erneut, dass es keinen Nachweis einer Infektion durch zoonotische Parasiten bei verschiedenen Aquakulturarten gibt. Bei Fischen, die in freier Wildbahn gefangen werden, können die Fanggebiete jedoch nicht als vollständig frei von Anisakis-Larven betrachtet werden, da der Parasit Teil eines natürlichen Zyklus ist, an dem Krustentiere, Fische und Meeressäugetiere beteiligt sind.
Das Hauptrisiko besteht, wenn der kontaminierte Fisch roh oder unzureichend gekocht verzehrt wird. Zubereitungen wie Sushi, Sashimi, Ceviche oder marinierte Produkte erfordern spezifische Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen. Durch angemessendes Kochen werden Parasiten abgetötet, und auch das Einfrieren unter geeigneten Bedingungen wird als Kontrollmethode für Fisch verwendet, der für den rohen Verzehr bestimmt ist.
Für die meisten Verbraucher bleibt der Verzehr von Lachs sicher, solange das




