Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des spanischen Sängers Julio Iglesias haben eine neue Anzeige gegen ihn wegen sexueller Übergriffe und Zwangsarbeit eingereicht, wie die NGO Women's Link Worldwide, die die Frauen vertritt, am Freitag (4.) mitteilte. Die beiden hatten bereits im Januar eine erste Anzeige gegen den Künstler eingereicht, doch die spanische Justiz wies den Fall ab, da sie sich für nicht zuständig hielt, Vorfälle zu verhandeln, die angeblich auf den Bahamas und in der Dominikanischen Republik stattgefunden haben.
Die Frauen geben an, während ihrer Arbeit auf den Grundstücken von Iglesias in beiden Ländern im Jahr 2021 sexuelle Übergriffe und Misshandlungen erlitten zu haben. Die neue Anzeige wurde nach der anfänglichen Abweisung eingereicht, mit dem Ziel, nun eine erneute Bearbeitung des Falls zu erreichen.
Julio Iglesias, 82 Jahre alt und mit über 300 Millionen verkauften Platten, bezeichnete die Anschuldigungen als „absolut falsch" und bestritt, „irgendeine Frau missbraucht, gezwungen oder respektlos behandelt zu haben". Die Anwälte des Sängers haben sich bislang noch nicht konkret zu der neuen Anzeige geäußert.




