Ein Richter hat beschlossen, das Verfahren gegen Lindsay Clancy für ungültig zu erklären, eine Frau, die des Mordes an ihren drei Kindern angeklagt war. Die Entscheidung ergab sich nach einer Pattsituation unter den Geschworenen, die keine einstimmige Entscheidung treffen konnten.
Das Verfahren konzentrierte sich auf die grundlegende Frage, ob Lindsay Clancy vorsätzlich handelte oder ob die Verbrechen das Ergebnis einer postpartalen Psychose-Episode waren. Diese Unterscheidung war entscheidend für die Bestimmung ihrer strafrechtlichen Verantwortlichkeit.
Die 12 Geschworenen mussten zu einer einstimmigen Entscheidung gelangen, aber das Urteil war weit davon entfernt. Elf Geschworene sprachen sich für einen Freispruch wegen fehlender strafrechtlicher Verantwortlichkeit aus, während nur ein Mitglied der Jury dagegen stimmte.
Mit der Aufhebung des Verfahrens kann der Fall nun wieder bei Null beginnen, was möglicherweise ein neues Verfahren mit einer neuen Jury erfordert, um über das Schicksal von Lindsay Clancy zu entscheiden.




