Die Strafvollzugsbehörde fand 26 Handys, die in den Wänden des Gefängnisses Benjamin de Moraes versteckt waren, das sich im Komplex von Gericinó im Westen von Rio de Janeiro befindet. Bei dem am Freitag durchgeführten Einsatz wurde auch eine große Menge Drogen beschlagnahmt. Die Strafvollzugsanstalt beherbergt Insassen, die dem Comando Vermelho angehören, einer der wichtigsten kriminellen Organisationen des Bundesstaates.
Der Einsatz wurde auf den Namen Operation Illicitus getauft und hat zum Ziel, die organisierte Kriminalität im Strafvollzugssystem von Rio de Janeiro zu bekämpfen. Laut der Staatlichen Strafvollzugsbehörde von Rio de Janeiro wurden die Durchsuchungen in den Gefängnissen im August intensiviert, mit dem integrierten Einsatz der operativen Unterabteilung und der Unterabteilung für Nachrichtendienste sowie der Generalinspektion der Einrichtung.
Das Ziel des Einsatzes ist laut Seppen die Unterbrechung der Kommunikation zwischen Mitgliedern krimineller Organisationen, die in Haft sind, und denen, die sich in Freiheit befinden. Die Entdeckung der versteckten Handys in den Wänden zeigt die Versuche der Insassen, auch hinter Gittern Kontakt zur Außenwelt zu halten.




