Aguçadoura empfing Jugendliche der Akademie für metropolitanes Ehrenamt 2026, in einer Initiative, die die 17 Gemeinden des Großraums Porto einbezog. Der Besuch war Teil des Programms, das in Póvoa de Varzim entwickelt wurde, und hatte zum Hauptziel, eine der markantesten Praktiken der landwirtschaftlichen Geschichte der Gemeinde bekannt zu machen.
Jahrzehntelang prägte das Sargassum den Alltag der Küstengemeinden der Region. Die Meerespflanze wurde an den Stränden gesammelt und als natürlicher Dünger in der lokalen Landwirtschaft verwendet. Die Demonstration dieser Tradition ermöglichte es den Teilnehmern zu verstehen, welchen Einfluss die Verbindung zum Meer auf die Landwirtschaft, die lokale Wirtschaft und die Lebensweise der Bevölkerung hatte.
Der Moment des Austauschs erhielt besondere Bedeutung durch die Anwesenheit von Herrn Isolino, der als einer der letzten Bewohner von Aguçadoura beschrieben wurde, der die Sargassum-Ernte noch ausübt. Seine Erklärung über Techniken, Routinen und Erinnerungen, die mit dieser Tätigkeit verbunden sind, bot den Jugendlichen einen direkten Kontakt mit Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
An der Sitzung nahmen auch die Gemeinderätin Carina Moreira, die Technikerin der AMP Isabel Veiga und der Präsident der Gemeindeverwaltung von Aguçadoura, Ricardo Campos, teil.



