Die größte jemals durchgeführte Studie zur Persönlichkeitsgenetik analysierte mehr als eine Million Menschen in 46 Ländern und identifizierte 1.260 genetische Varianten, die mit Persönlichkeitsmerkmalen verbunden sind. Diese Varianten erklären jedoch weniger als 10% der Unterschiede zwischen den Menschen, was darauf hindeutet, dass der Einfluss der Gene auf die Persönlichkeit viel geringer ist, als viele annehmen.
Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Nature, zeigte, dass die Umwelt, Lebenserfahrungen und persönliche Entscheidungen deutlich wichtiger sind, um die Persönlichkeit jedes Einzelnen zu formen, als das genetische Erbe.
Forscher aus der ganzen Welt schlossen sich im ReGPC-Konsortium zusammen, um die Studie durchzuführen, die Daten von Menschen mit europäischem und afrikanischem Hintergrund verwendete, um zu kartieren, welche genetischen Varianten mit den verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen assoziiert sind.




