Das Gericht von Vila Nova de Gaia sprach Eduardo Vítor Rodrigues, den sozialistischen Ex-Politiker, von den Verbrechen der Untreue und Pflichtverletzung frei. Alle Angeklagten im Verfahren wurden von den Anschuldigungen freigesprochen.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe zwischen 4 und 6 Jahren für den ehemaligen Bürgermeister beantragt. Die Anklage stand im Zusammenhang mit Reisen zu Champions-League-Spielen, die einen geschätzten Schaden für die öffentliche Hand in Höhe von 15.800 Euro verursacht haben sollen.
Die Entscheidung des Gerichts markiert den Abschluss dieses Gerichtsverfahrens, das den sozialistischen Politikers während seiner kommunalen Amtszeit betraf. Der Fall war geprägt von der Kontroverse um die Nutzung öffentlicher Mittel für private Zwecke.




