Die Staatsanwaltschaft von São Paulo hat die Unternehmer Roberto Augusto Leme da Silva, bekannt als Beto Louco, und Mohamad Hussein Mourad, bekannt als Primo, wegen Geldwäsche und Ideologiefälschung angeklagt. Die Anklage ist das Ergebnis der Operation Carbono Oculto, die ein Geldwäscheschema der organisierten Kriminalität im Kraftstoffsektor untersucht. Nun muss das Gericht entscheiden, ob es die Anklage annimmt oder nicht.
Der Staatsanwaltschaft zufolge leiteten die beiden Angeklagten das Schema, das von der Verfälschung von Kraftstoffen an Tankstellen bis zur Nutzung von Raffinerien und Fintech-Unternehmen reichte, um die illegale Herkunft der Gelder zu verschleiern. Beide sind flüchtig und konnten von der Justiz noch nicht ausfindig gemacht werden.
Roberto Augusto Leme da Silva, genannt Beto Louco, wurde als einer der Hauptfinanziers und Nutznießer des Schemas identifiziert. Er nutzte Unternehmen wie Aster, dessen Lizenzen von der ANP (Nationale Erdölbehörde) entzogen wurden, um Geld in die kriminelle Organisation zu pumpen.
Die Operation Carbono Oculto wurde gegen dieses milliardenschwere, dem PCC zugehörige Schema im Kraftstoffsektor eingeleitet. In der Woche vor dieser Anklage hatte die Staatsanwaltschaft bereits weitere Maßnahmen in Bezug auf den Fall ergriffen.




