Luís Rufo wurde in Braga wegen 141 Verbrechen der Veruntreuung beruflicher Funktionen vor Gericht gestellt. Der Angeklagte übte drei Jahrzehnte lang den Anwaltsberuf aus, ohne jemals ein Jurastudium abgeschlossen zu haben.
Rufo war seit 1992 bei der Anwaltskammer eingetragen, was es ihm ermöglichte, den Beruf legalisiert auszuüben, während er seine Mandanten und die zuständigen Behörden täuschte.
Die Verhandlung fand am Bezirksgericht Braga statt, wo die Anklagen im Zusammenhang mit der Veruntreuung von Funktionen im Laufe von mehr als 30 Jahren illegaler beruflicher Tätigkeit vorgebracht wurden.
Dieser Fall stellt einen der größten Fälle illegaler Anwaltsausübung dar, die jemals in Portugal aufgedeckt wurden, und wirft Fragen über die Kontroll- und Überwachungsmechanismen der Anwaltskammer auf.




