Ein Mann wird in Braga wegen 141 Verbrechen der Amtsanmaßung als Anwalt vor Gericht gestellt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, die Rechtsanwaltschaft illegal ausgeübt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft führt an, dass der Angeklagte zwei Zeugnisse gefälscht hat, um zu beweisen, dass er sechs Prüfungen des Rechtsstudiums an der Universität Coimbra bestanden hatte. Von den sechs gefälschten Prüfungen gehörten fünf dem ersten Studienjahr an und eine dem zweiten Jahr.
Auf Grundlage dieser gefälschten Zeugnisse konnte der Mann die Zulassung bei der Anwaltskammer erwirken, was es ihm ermöglichte, den Beruf eine Zeit lang legal auszuüben. Die Verhandlung findet am Landesgericht Braga statt.




