Neuseeland hat die Verwendung von MDMA in kontrollierten klinischen Umgebungen zur Behandlung von PTSD genehmigt und ist damit zu einem der ersten Länder geworden, die diesen therapeutischen Ansatz erlauben. Zwei neuseeländische Psychiater können die Substanz nun Patienten in spezifischen klinischen Umgebungen verschreiben.
Die Entscheidung basierte auf den Ergebnissen klinischer Studien, die in den Vereinigten Staaten durchgeführt wurden und das Potenzial von MDMA bei der Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung nahelegten. Diese Ergebnisse werden jedoch von amerikanischen Experten in Frage gestellt, was in der wissenschaftlichen Gemeinschaft eine Debatte auslöst.
MDMA, allgemein bekannt als Ecstasy, ist in den meisten Ländern eine kontrollierte Substanz. Die Genehmigung in Neuseeland stellt eine bedeutende Ausnahme von den internationalen Drogenkontrollpolitiken dar und erlaubt dessen medizinische Verwendung unter strenger Aufsicht.
Experten weisen darauf hin, dass die Genehmigung Fragen zur Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung aufwirft, insbesondere angesichts der Kontroversen um die ursprünglichen Studien, die als Grundlage für die Entscheidung dienten.




