China unternimmt seit vielen Jahren konkrete Maßnahmen im Bereich der Wälder, nicht nur um das Vordringen der Wüsten einzudämmen, sondern auch damit diese als Kohlenstoffsenken fungieren. Das Land verfügt über große Flächen verschiedener Waldtypen und führt seit Hunderten von Jahren Projekte zur Baumpflanzung in einem Maßstab durch, der anderswo auf der Welt kaum zu finden ist. Neben der Anlage neuer Wälder betreibt China auch die Aufforstung bestehender Wälder.
Neuere Studien sollen analysieren, was das rasante Wachstum der Wald-Kohlenstoffsenke Chinas wirklich vorangetrieben hat. Die Antwort umfasst mehrere Faktoren, die die Forscher besser zu verstehen versuchen.
Seit 1978 hat China im Rahmen der sogenannten Großen Grünen Mauer etwa 66 Milliarden Bäume gepflanzt, eine grüne Barriere, die konzipiert wurde, um das Vordringen der Wüsten Gobi und Taklamakan im nördlichen Teil des Landes einzudämmen. Das Ziel bestand darin zu verhindern, dass der Sand weiterhin die Grasländer des Nordens des Landes verschluckt, eine Region, in der die Wüste Gobi jährlich um mehr als zwei Kilometer vorrückte.




