Zwei Arbeiter wurden am Freitag lebend aus den Tunneln des Wasserkraftwerks Trishuli in Nepal geborgen. Die Männer waren neun Tage lang eingeschlossen, nachdem eine verheerende Flut das Land heimgesucht hatte. Die Bergung stellt einen Moment der Hoffnung in einem Szenario dar, das von einer großen Tragödie geprägt ist.
Die Rettungsteams setzen ihre Einsätze fort, um die übrigen Arbeiter zu retten, die weiterhin als vermisst gelten. Insgesamt werden etwa 900 Arbeiter vermisst, die in 12 Wasserkraftwerken im gesamten Nepal gearbeiteten.
Laut den nepalesischen Behörden könnten sich etwa 500 dieser Arbeiter im Inneren von Tunneln befinden. Die Rettungsmaßnahmen werden durch die durch die Flut verursachten Bedingungen erschwert, die verschiedene Infrastrukturen des Landes getroffen haben.




