Eine Luftmasse, die Staub aus den Wüsten Nordafrikas mit sich führt, überquert Portugal und verursacht eine Verschlechterung der Luftqualität in weiten Teilen des portugiesischen Festlands. Das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) sagt für diesen Freitag und Samstag das Vorhandensein von Schwebeteilchen voraus und setzt damit eine Situation fort, die bereits am Donnerstag beobachtet wurde. Die am stärksten betroffenen Regionen sind das Zentrum und der Süden des Landes.
Angesichts der hohen Konzentration von Schwebeteilchen empfahl die Generaldirektion Gesundheit (DGS), dass Kinder, ältere Menschen und Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst in geschlossenen Räumen bleiben. Das Eintreffen der Luftmasse soll nach Einschätzung der portugiesischen Behörden eine Situation „schlechter Luftqualität" verursachen, aufgrund des erhöhten Gehalts an einatembaren Partikeln natürlichen Ursprungs. Das Phänomen soll bis Samstag anhalten.




