Die Generaldirektion Gesundheit hat die portugiesische Bevölkerung wegen der Präsenz von schwebendem Staub aus den nordafrikanischen Wüsten gewarnt, der das portugiesische Festland betrifft. Das Phänomen, das am Donnerstag, den 3. September, begann, soll nach meteorologischen Prognosen und des IPMA bis Samstag, den 5. September, andauern. Die Luftmasse zieht über das gesamte Staatsgebiet, mit stärkerer Auswirkung in den mittleren und südlichen Regionen, und verursacht einen Anstieg der Konzentration einatembarer Partikel, insbesondere der sogenannten PM10.
Die DGS empfiehlt, dass Kinder, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Inneren der Gebäude bleiben, solange der Staub in der Atmosphäre vorhanden ist, wobei vorzugsweise die Fenster geschlossen bleiben sollten. Für die allgemeine Bevölkerung rät die Gesundheitsbehörde, längere Anstrengungen zu vermeiden, körperliche Aktivitäten im Freien zu reduzieren und die Exposition gegenüber reizenden Faktoren der Atemwege wie Tabakrauch zu begrenzen.
Der aus Nordafrika transportierte Staub erhöht das Vorkommen von Partikeln, die klein genug sind, um in das Atmungssystem einzudringen, was Symptome bei gefährdeten Personen verschlechtern kann. Die DGS erklärt, dass diese Art von Ereignis natürlich ist und in Portugal mit gewisser Häufigkeit auftritt, insbesondere während des Frühjahrs und Sommers, wenn Partikel aus der Sahara und der Sahelzone durch atmosphärische Strömungen über weite Entfernungen transportiert werden. Wer an chronischen Krankheiten leidet, sollte die laufenden Behandlungen fortführen und bei einer Verschlechterung der Symptome die SNS 24-Hotline unter der Nummer 808 24 24 24 kontaktieren. Die Portugiesische Umweltagentur stellt aktuelle Informationen über die Luftqualität über die Plattform und App QualAr zur Verfügung.




