Die Quercus kritisierte die Entscheidung der Regierung, einen Abfallinkinerator im Algarve zu bauen, und betrachtete dies als eine „anachronistische und unzureichende" Lösung, um der Erschöpfung der beiden Mülldeponien der Region zu begegnen. Die Umweltvereinigung argumentiert, dass die Maßnahme in „völligem Gegensatz" zu den PERSU 2030-Zielen und den von Portugal eingegangenen Klimazielen steht, además de producir más gases poluentes que los combustibles fósiles y constituir una Lösung, die der Kreislaufwirtschaft zuwiderläuft.
Der Algarve produziert derzeit 400.000 Tonnen Abfall pro Jahr, wobei 85% auf die Deponien entfallen, die Gefahr laufen, bereits 2027 erschöpft zu sein. Die Quercus bedauert, dass diese Situation auf jahrzehntelange Unterinvestitionen in die nachhaltige Abfallbewirtschaftung zurückzuführen ist und dass die Belastung durch den Tourismussektor die ordnungsgemäße Verarbeitung während der Spitzenzeiten erschwert.
Als Alternativen zum Inkinerator schlägt die Vereinigung die Anpassung der Reduktions- und Recyclingziele an die saisonalen Schwankungen vor, die Stärkung der bestehenden mechanischen und biologischen Behandlungsanlagen, eine hocheffiziente Tür-zu-Tür-Sperrmüllsammlung, die Einführung des „Pay As You Throw"-Besteuerungssystems und kommunale Projekte zur Gemeinschafts- und Hauskompostierung.
Die Quercus fordert außerdem, dass die Regierung die Studien veröffentlicht, die die Entscheidung für den Bau des Inkinerators untermauern, und wirft der Regierung „mangelnden politischen Willen" vor, umweltverträglichere Alternativen in Betracht zu ziehen.




