Aufständische Gruppen griffen ein Safari-Lager in der Coutada de Marangira in der Provinz Niassa im Norden Mosambiks an. Der Angriff ereignete sich am Donnerstag und führte zu Schäden in Millionenhöhe. Die Aufständischen plünderten, brandschatzten und vandalisierten das Tourismuscamp und stahlen auch Fahrzeuge vom Gelände.
Das Lager gehört dem Unternehmen Mozambique Wild Adventures (MWA), das mit dem ehemaligen portugiesisch-mosambikanischen Trainer Carlos Queiroz in Verbindung gebracht wird. Das Unternehmen ist in der Region Niassa tätig, die für ihre Jagdgebiete und Safari-Tourismus bekannt ist.
Die Provinz Niassa war in den letzten Jahren Schauplatz von Aufständischenangriffen, in einem Konflikt, der sich in der nördlichen Region des Landes intensiviert hat. Der Angriff auf das Lager stellt ein weiteres Beispiel der Gewalt dar, die die Tourismusindustrie in der Region beeinträchtigt hat.
Die Informationen wurden von lokalen Medien veröffentlicht, die Quellen zu dem Vorfall zitierten. Der genaue Schaden wurde noch nicht vollständig berechnet, aber erste Bewertungen deuten auf Verluste in Millionenhöhe hin.



