Die Stadtverwaltung von Nova Iguaçu rief das Ibama an, nachdem Techniker entdeckt hatten, dass die milliardenschwere Ausbauarbeiten an der Via Dutra Rohrleitungen des kommunalen Entwässerungsnetzes im Viertel Rancho Novo beschädigt hatten, zwischen der Rua Luís Sobral und der Avenida Nilo Peçanha. Die beschädigten Rohrleitungen wurden mit den sogenannten "Bacalhaus" wiederhergestellt, behelfsmäßige Reparaturen, die für den Fachjargon im Bauwesen charakteristisch sind.
Die Stadt warnt, dass die Eingriffe an der Dutra nicht auf neue Fahrspuren beschränkt werden können, denn ohne angemessene Kanäle und Galerien zur Überquerung der Autobahn wird die Struktur zu einer Barriere, die das Wasser staut und die Überschwemmungen in der Stadt verschlimmert. Dies ist ein weiteres Kapitel eines Streits, der sich seit 2024 hinzieht.
Mit einer Investition von 14 Milliarden Real — einem Betrag, der fast siebenmal höher ist als das Jahresbudget von Nova Iguaçu — hat die Konzessionsgesellschaft Ecovias Rio Minas die mit der ANTT vereinbarte Frist von 90 Tagen für die Vorlage der Entwässerungsstudien nicht eingehalten. Anstatt die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen, hat das Unternehmen die Pflasterung vorangetrieben. Angesichts der Nichteinhaltung suchen die kommunalen Behörden die Intervention der Bundesumweltbehörde.




