Fahrer verklagen Uber in einer Sammelklage, die Tausende von Fahrern aus sieben Ländern der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich zusammenbringt. Die Klage behauptet, dass das Unternehmen Algorithmen verwendet, um Löhne undurchsichtig und potenziell diskriminierend festzulegen.
Experten schätzen, dass die Fahrer in den Niederlanden aufgrund dieses algorithmischen Vergütungssystems bis zu 7.500 Euro pro Jahr verloren haben könnten. Der Betrag stellt das dar, was die Fahrer im Vergleich zu einem transparenteren Vergütungssystem nicht erhalten.
Die zentrale Frage des Verfahrens ist, wie Uber seine Algorithmen zur Preisgestaltung und Fahrzeugzuteilung implementiert, die die Einkünfte der Fahrer direkt beeinflussen können, ohne dass diese ein vollständiges Verständnis darüber haben, wie die Entscheidungen getroffen werden.
Der Fall stellt eine der größten Sammelklagen gegen Uber in Europa dar und könnte erhebliche Auswirkungen auf den Sektor der digitalen Transportplattformen haben, indem er Präzedenzfälle zur algorithmischen Transparenz und zu Arbeitnehmerrechten schafft.




