Ein russisches Gericht hat Lida Moniava, die bekannte Leiterin einer humanitären Organisation für kranke Kinder, unter gerichtliche Aufsicht gestellt, nachdem sie beschuldigt wurde, die Aktionen der russischen Armee in der Ukraine kritisiert zu haben. Das Gericht Moskau kündigte an, dass die humanitäre Helferin mindestens bis zum 30. Oktober unter Aufsicht stehen wird.
Lida Moniava sieht sich Anklagen gegenüber, die zu einer Verurteilung von zehn Jahren Haft führen könnten. Die auferlegten Einschränkungen umfassen ein Ausgangsverbot zwischen 20:00 und 08:00 Uhr sowie ein Verbot der Internetnutzung.
Die Pressestelle des Gerichts Moskau gab eine Erklärung heraus, in der diese Maßnahmen der gerichtlichen Aufsicht für die Menschenrechtsaktivistin bestätigt wurden. Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Unterdrückung kritischer Stimmen bezüglich des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine.



