Lissabon weihte am 3. September 2026 ein Denkmal für die 16 Todesopfer des Unglücks des Glória-Aufzugs ein, genau ein Jahr nach der Tragödie, die sich am späten Nachmittag des 3. September 2025 ereignete, als Wagen Nr. 1 des historischen Aufzugs während der Abfahrt von der Calçada da Glória entgleiste und gegen die städtische Umgebung prallte, wobei 16 Menschen starben und 24 verletzt wurden. Unter den Todesopfern befanden sich Personen aus 15 Nationalitäten: fünf Portugiesen, drei Briten, zwei Südkoreaner, zwei Kanadier, ein Schweizer, ein Franzose, ein Ukrainer und ein Amerikaner.
Das Denkmal wurde im Largo da Oliveirinha, neben der Calçada da Glória, errichtet und hat als zentrales Element einen ausgewachsenen Olivenbaum mit etwa 150 Jahren, umgeben von 16 radial angeordneten Kalksteinblöcken, einem für jedes Todesopfer. Die Komposition umfasst auch eine halbkreisförmige Bank aus Naturstein, ein metallisches Geländer mit integrierter Beleuchtung und eine Struktur zum Ablegen von Blumen. Die Wahl des Olivenbaums hängt mit dem Ortsnamen zusammen und soll Kontinuität und Erinnerung symbolisieren.
Der technische und gerichtliche Aufklärungsprozess ist noch im Gange. Der vorläufige Bericht des GPIAAF kam zu dem Schluss, dass die Verbindung des Kabels zu Wagen Nr. 1 riss, was die Entgleisung auslöste, und identifizierte auch Mängel in den Beschaffungs-, Kontroll- und Wartungsprozessen des Kabels. Die Polícia Judiciária führte Durchsuchungen bei der Carris und dem für die Wartung des Aufz




