Die portugiesische Linke fordert nicht den Rücktritt von Luís Neves, verlangt aber Verantwortung vom Premierminister Montenegro. Der Fall Luís Neves wird von der Linken als weiteres Problem dargestellt, das sich zu den bereits bestehenden im Zusammenhang mit der „Autorität" des Regierungschefs gesellt.
Die linken Parteien sind der Ansicht, dass die Situation von Luís Neves Mängel in der Führung von Montenegro und in der vom Kabinett verfolgten Politik aufdeckt. Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund wachsender politischer Spannungen zwischen der Regierung und dem linken Parlamentsflügel.
Die Frage der „Autorität" Montenegros ist ein wiederkehrendes Thema in den Kritiken der Linken, die in diesem Fall einen weiteren Beleg für die Schwierigkeiten des Premierministers sieht, die Kontrolle über seine Regierung zu wahren.




