SpaceX und Blue Origin, zwei der größten nordamerikanischen Raumfahrtunternehmen, gaben bekannt, dass sie nicht an dem für nächste Woche in Paris geplanten internationalen Weltraumgipfel teilnehmen werden. Die Entscheidung wurde durch direkten Druck des Weißen Hauses veranlasst, das Einfluss auf diese Unternehmen ausübte, um die von der französischen Regierung unter der Führung von Präsident Emmanuel Macron organisierte Veranstaltung zu boykottieren.
Insgesamt schlossen sich vier nordamerikanische Raumfahrtunternehmen dem Boykott an und entschieden sich, bei diesem Gipfel, der wichtige Akteure der internationalen Raumfahrtbranche zusammenbringen sollte, nicht anwesend zu sein. Diese Abwesenheit stellt ein bedeutendes diplomatisches Rückschlag für die Organisation der Veranstaltung dar.
Die Entscheidung der Unternehmen fällt in einen Kontext geopolitischer Spannungen und von Wettbewerb im Weltraumsektor, in dem die Vereinigten Staaten ihre dominierende Position behaupten wollen. Das Weiße Haus soll hauptverantwortlich für die Ermutigung zu diesem Boykott gewesen sein und demonstriert damit seine Fähigkeit, unternehmerische Entscheidungen im Rahmen der internationalen Raumfahrtpolitik zu beeinflussen.



