Das Zentrum für Internationale Studien Polens hat sich zu einer Referenzinstitution bei der Kartierung hybrider Bedrohungen und Desinformationsversuche entwickelt, die von Russland gegen Europa ausgehen. Unter seinen jüngsten Erkenntnissen befindet sich die Feststellung einer zunehmenden Zusammenarbeit zwischen Moskau und Peking bei Desinformationskampagnen, die bereits von chinesischem Staatsgebiet aus gestartet werden. Seine Präsidentin, Małgorzata Bonikowska, sprach über diese Angelegenheiten in einem Interview mit EL PERIÓDICO. Bonikowska vertrat die Ansicht, dass Spanien Lehren aus der Migrationskrise in Ceuta ziehen sollte, die nach Ansicht der spanischen Regierung von russischen Netzwerken verstärkt wurde. Die Expertin wies außerdem darauf hin, dass der Kreml in früheren Gelegenheiten gezeigt hat, dass er seine Propagandamaschinerie auch außerhalb Europas aktivieren kann.

Małgorzata Bonikowska, Präsidentin des Zentrums für Internationale Studien Polens: "Ganz Europa ist Kriegsgebiet, auch wenn man uns auf unterschiedliche Weise angreift"
El Periódico Mediterráneo - General3. September 2026 um 19:54
Ähnliche Artikel



