Die Linksparteien in Portugal werfen den von Chega eingebrachten Rücktrittsantrag als leere politische Strategie vor. Isabel Mendes Lopes, Sprecherin und Parlamentsfraktionsvorsitzende von Livre, vertrat die Ansicht, dass André Venturas Partei mit dieser Initiative lediglich den größtmöglichen Medienraum einnehmen möchte.
Auch der Bloco de Esquerda und der PCP äußerten ähnliche Kritik am Rücktrittsantrag von Chega und beschrieben ihn als "Purzelbäume" und "Ablenkungsmanöver" von der Regierungsarbeit. Diese politischen Kräfte deuten darauf hin, dass der Antrag eher als Aufmerksamkeitsmanöver dient denn als ernsthafter politischer Vorschlag.
Der Rücktrittsantrag von Chega erfolgt in einem Moment politischer Spannung, wobei die Linksparteien Einigkeit in ihrer negativen Bewertung der Initiative der Rechtspartei zeigen. Die Kritik konzentriert sich auf die Absicht der medialen Ausnutzung des Antrags zum Nachteil einer substantiellen Debatte über öffentliche Politik.




