Pedro Adão e Silva kritisierte heftig die von Luís Neves verwendete Sprache und beschrieb sie als „Sheriff-Sprache", die er für inakzeptabel für ein Regierungsmitglied hält, insbesondere da er ein Amt in der Inneren Verwaltung bekleidet. Adão e Silvas Äußerungen kommen im Kontext einer Kontroverse um Luís Neves.
Das Mitglied der Exekutive verwies auch darauf, dass die Partei Chega „erneut die portugiesische Medienagenda durch den Fall Luís Neves kontrollierte". Diese Situation habe die Partei von André Ventura erneut in den Mittelpunkt der nationalen politischen Aufmerksamkeit gerückt.
Adão e Silva äußerte auch seine Meinung, dass die am Donnerstag herrschenden Umstände „günstiger" für die Regierung seien als die am Dienstag. Dieser zeitliche Vergleich ist relevant, da am Dienstag genau der Chega seine Misstrauensantrag gegen die Exekutive einbrachte.
Die Intervention von Pedro Adão e Silva erfolgt als politische Antwort auf die Ereignisreihe, die Luís Neves betrafen und die in einem neuen politischen Konflikt zwischen der Regierung und dem Chega resultierten, einer Partei, die versucht hat, sich als protagonistische Kraft in der öffentlichen Diskussion zu halten.




