Die Tokenisierung von Realwelt-Assets hat bereits konkrete Anwendungen auf dem Markt und ist keine bloße technologische Versprechung mehr. Die zentrale Debatte dreht sich nicht mehr darum, ob ein Asset tokenisiert werden kann, sondern wo diese Transformation Wert und neue Liquidität generieren kann. Die Veranstaltung, die Experten zusammenbrachte, um diese Frage zu diskutieren, war das Panel "Realwelt-Assets (RWAs): Wo die Tokenisierung neue Liquidität generiert", das während des FEBRABAN TECH 2026 stattfand.
Das Panel umfasste Victória de Sá, Mitgründerin der VERT, Lia Pedro, vertreten durch die Banco do Brasil, und Patrícia Aiello vom Elas Tokenizam. Die Moderation übernahm die Journalistin Mariana Maria Silva. Die Veranstaltung schlug eine pragmatische Analyse der RWAs vor, dem englischen Akronym für Real World Assets.
Anstatt die Tokenisierung als automatische Lösung zu behandeln, stellte die Diskussion Kriterien wie Nachfrage, operative Effizienz, Sicherheit, Regulierung und Verhandlungsfähigkeit in den Mittelpunkt. Die Repräsentation eines Assets auf der Blockchain kann seine Rückverfolgbarkeit verbessern und mehr Transparenz ermöglichen, garantiert aber nicht allein Liquidität.




