Das El Niño-Phänomen, das laut Prognose der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) Ende 2026 einen sehr starken Höhepunkt erreichen soll, kann die Dürre und Hitze in Piauí bis 2027 verlängern. Das Klimaszenario deutet auf unterdurchschnittliche Niederschläge und erhöhte Temperaturen für die Region Nordosten hin.
Die WMO warnte, dass das aktuelle El Niño eines der intensivsten jemals aufgezeichneten ist, mit erheblichen Auswirkungen auf die globalen Wettermuster. Das Phänomen verändert die Niederschlags- und Temperaturszenarien in verschiedenen Regionen, einschließlich Brasiliens.
In Piauí und anderen Bundesstaaten des Nordostens hat die Kombination aus El Niño und Klimawandel bereits schwere Auswirkungen verursacht. Die Verringerung der Niederschläge beeinträchtigt die Landwirtschaft, die Wasserressourcen und die gefährdete Bevölkerung der Region.
Experten weisen darauf hin, dass ohne günstige historische Präzedenzfälle die Situation in den kommenden Jahren anhalten kann. Die Bundes- und Landesregierungen überwachen die Auswirkungen und bewerten Notfallmaßnahmen zur Bewältigung der verlängerten Trockenheit.




