Die Legislativversammlung des Staates Rio de Janeiro (Alerj) hat am Donnerstag (den 3.) in zweiter Lesung ein Gesetzprojekt genehmigt, das bestimmt, dass Diplome eines Zweitstudiengangs und die Erbringung von ehrenamtlicher Arbeit in der Bewertung nach Titeln bei staatlichen öffentlichen Wettbewerben bewertet werden können. Das Gesetzprojekt 4.773/2025 ändert das Gesetz 2.646/1996, das öffentliche Wettbewerbe nach Prüfungen und Titeln regelt, die von der öffentlichen Verwaltung, direkt, indirekt und in Stiftungen durchgeführt werden.
Der durch den Vorschlag hinzugefügte Abschnitt ermöglicht, dass bei der Anwendung der Bewertung nach Titeln Diplome über den Abschluss eines Studiums, eines Zweitstudiengangs, einer Spezialisierung, eines Master-, Doktorgrades sowie unbezahltes ehrenamtliches Engagement einer natürlichen Person für eine öffentliche Einrichtung jeglicher Art oder eine gemeinnützige private Institution bewertet werden können.
Falls das Gesetz verkündet wird, tritt es am Tag der Veröffentlichung in Kraft, entfaltet jedoch erst 90 Tage später seine Wirkung. Die neuen Regeln gelten nur für Wettbewerbe, deren Ausschreibungen nach dieser Karenzfrist veröffentlicht werden.




