Ab sofort übernehmen Krankenschwestern und Krankenpfleger Anrufe, die von der SNS 24-Hotline an das INEM weitergeleitet werden, eine Funktion, die bisher ausschließlich von den Technikern für die präklinische Notfallversorgung erbracht wurde. Diese Änderung zielt darauf ab, die Reaktion des Nationalen Instituts für medizinische Notfälle auf Situationen zu stärken, die keine lebensbedrohliche Notlage darstellen.
Die Einbindung von Krankenschwestern und Krankenpflegern in diesen Prozess ermöglicht eine verstärkte klinische Bewertung der eingehenden Anrufe. Die Pflegefachkräfte verfügen über eine Ausbildung, die eine vertiefte Analyse der von den Patienten geschilderten Situationen erlaubt.
Darüber hinaus wird die Integration von Pflegekräften eine verbesserte Nutzung des Manchester-Triage-Systems ermöglichen, ein klinisches Triage-Protokoll zur Priorisierung von Anrufen nach der Schwere des Falls. Dieses System erfordert spezifisches Fachwissen, das die Pflegekräfte mitbringen.
Die Techniker für präklinische Notfallversorgung behalten eine wichtige Rolle in der Struktur des INEM, erhalten nun jedoch Unterstützung durch die Pflegekräfte bei der Ersteinschätzung der eingehenden Anrufe über die SNS 24-Hotline.



