Die AIMA (Agentur für Integration, Migration und Asyl) kündigte ein Wachstum von 17% in ihrem Personalbestand über zwei Jahre an und präsentierte diese Zahl als Zeichen einer Stärkung der Personalressourcen der Agentur.
Die Gewerkschaft der Migrationsfachkräfte reagierte jedoch auf die Erklärung und betrachtete die von der AIMA angeführte Zahl als „irreführend", die nicht die Realität innerhalb der Agentur widerspiegelt.
Der Gewerkschaft zufolge schieden im selelben Zweijahreszeitraum 19% der Arbeitnehmer der AIMA aus, was bedeutet, dass der Realsaldo zwischen Einstellungen und Ausscheiden negativ ist.
Diese Divergenz zwischen den von der AIMA präsentierten Daten und der Position der Gewerkschaft ergibt sich vor dem Hintergrund einer Debatte über die Betriebsbedingungen und die Reaktionsfähigkeit der Agentur angesichts der wachsenden Nachfrage nach Migrationsdienstleistungen.



