Zehn Gemeinden aus Trás-os-Montes und dem Douro-Tal haben eine gemeinsame Position formalisiert, um den Besteuerungsprozess beim Verkauf der sechs Douro-Stauseen zu begleiten und die Erhebung der damit verbundenen Steuern zu verteidigen. Die beteiligten Gemeinden sind Alfândega da Fé, Alijó, Carrazeda de Ansiães, Macedo de Cavaleiros, Miranda do Douro, Mirandela, Mogadouro, Murça, Torre de Moncorvo und Vila Flor, die die Erklärung nach einer am 27. August in Torre de Moncorvo abgehaltenen Sitzung genehmigt haben.
Die Bürgermeister betrachten den Beginn des Abrechnungsprozesses durch die Steuer- und Zollbehörde als relevant, verpflichten sich jedoch, eine gemeinsame Position einzunehmen und die Entwicklung des Prozesses bis zur Erhebung der rechtlich geschuldeten Beträge zu begleiten.
In der Erklärung vertreten die Gemeinden die Auffassung, dass diese Frage für die Gebiete, in denen die Wasserkraftinfrastrukturen installiert sind, besondere Bedeutung hat, die jahrzehntelang deren wirtschaftliche, ökologische und territoriale Auswirkungen getragen haben.
Die zehn Gemeinden betrachten die Erfüllung der mit dem Verkauf der Stauseen verbundenen steuerlichen Verpflichtungen auch als Frage der territorialen Gerechtigkeit und bekräftigen ihr Engagement, die Interessen der transmontanen und durienses Bevölkerung während des gesamten Prozesses weiterhin zu verteidigen.




